Silber: Erste Lebenszeichen
(6. Juli 2010) Nach einem steilen Absturz, den G&M am
4. April 2011 prognostiziert hatte, schwenkten die Silberpreise nach dem 12. Mai in eine Seitwärtsbewegung ein, bis sie schließlich am 6. Juli ein Kaufsignal generierten. Dies gemessen an unserem Point&Figure-Chart der Londoner Silberfixings (20 x 60 Cents).
Auch die zuletzt stark unterbewerteten Goldminen haben einen Boden gebildet. Die charttechnische Unterstützung des Gold Bugs Index (HUI) zwischen 480 und 500 hat, wie vermutet, gehalten. Für spekulative Kaufpositionen empfiehlt sich ein Stop-loss unter den zurückliegenden Tiefs. Bei Silber war dies $ 33,85 am 1. Juli. Das vorherige Tief im Fixing fiel auf den 12. Mai mit $ 32,50. Zum Gold: Daß die Korrektur der Goldpreise derart bescheiden ausfiel (Tief bei $ 1483 im Londoner Fixing am 1. Juli) erklärt sich aus der andauernden Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone und aus der rein theoretischen Möglichkeit, daß die USA im August zahlungsunfähig sind, falls der Kongreß bis dahin die Schuldenobergrenze nicht anhebt. Tut er das und bleiben neue Schreckensmeldungen für ein paar Wochen aus, dann hat der Goldpreis die Chance – zum Beispiel im August – wieder kurzfristig zu korrigieren.

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Beuteland
Ein Deutschland-Dossier

333 Seiten, gebunden, zahlreiche Abbildungen,
€ 19,95, versandkostenfrei in Europa übe
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www.kopp-verlag.de

Aus dem Inhalt:

Kapitel 1: Niederlage
9. Mai 1945: Deutschlands größte Katastrophe seit dem Dreißigjährigen Krieg

Konrad Adenauer: Gebeugt, nicht gebrochen

Franz Josef Strauß: Die erste Begegnung mit den Amerikanern

Ludwig Erhard: Nachkriegsplanungen, die Hitler verboten hatte

Umkehr der Allianzen: General Gehlen und das neue Deutschland

Bombenterror: Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, versprach Churchill

Doch keine Stunde Null: Warum die Substanz der deutschen Industrie intakt blieb

Morgenthau auf deutsch: Hitlers Nero-Befehl


Kapitel 2: Siegerrecht

Umdeutung der Vergangenheit: „Doch, sie haben uns befreit“

Churchills Tragik: England gewann den Krieg und verlor den Frieden

Stalins Kalkül: Krieg zwischen den Kapitalisten

Roosevelts Krieg: Alles ausmerzen, wofür das Wort „Reich“ steht

Der verratene Widerstand: Im Krieg setzten die Westmächte auf Hitler

Louis Nizer und die amerikanische Verschwörungstheorie

Die Großen Drei in Teheran: Stalin sicherte sich seine Kriegsbeute

Der Morgenthau-Plan: Erst 1947 wurden die Beamten des Finanzministeriums aus Deutschland abgezogen

Jalta: Die Kaviar-Konferenz, auf der Europa aufgeteilt wurde

Keine Befreiung: Die Direktive JCS 1067

Vertreibung, Deindustrialisierung, Kollektivschuld: Die Konferenz von Potsdam stellte Versailles in den Schatten


Kapitel 3: Beuteland

Lehren aus Versailles: Deutschland soll zahlen, aber wie?

Planwirtschaft pur: Der Industrieplan vom März 1946

Zwangsexporte: Wie sich die Sieger schadlos hielten

Hundert Milliarden nach heutiger Kaufkraft: Der Griff nach dem Auslandsvermögen

Besatzungskosten bis 1953: Ein Vergleich mit dem Steueraufkommen 2014'

Der Bericht des Senators Harmssen: 71 Milliarden Dollar bis Ende 1947

IARA: Wie die alliierten Reparationsagenten abrechneten

Auch gegenüber Griechenland bestehen keine Reparationsverpflichtungen mehr, so Professor Doehring

Jahre des Hungers: Tagesrationen weit unter dem Existenzminimum

Warum Unterernährung und Verelendung eine Folge alliierter Politik waren

Der größte Wissenstransfer aller Zeiten: Wie sich die amerikanische Industrie einen Vorsprung von mehreren Jahren verschaffte

Marionettendemokratie: Johannes Semler redet Klartext – und wird gefeuert

Deutsche Forschung im Visier: Die Fahnder traten schon vor Kriegsende in Aktion

Eisenhower gründet die Field Information Agency, Technical

Das Dokumentenprogramm: Am größten war die Ausbeute im Berliner Patentamt

1952 verzichtete die Bundesrepublik auf alle Einwände und Ansprüche auf gestohlenes Eigentum

Wieviel die intellektuellen Reparationen wert waren

Das Projekt Paperclip: Mit Staubsaugermethoden durch Deutschland


Kapitel 4: Aufstieg und Wiedergutmachung

Noch unter alliierter Kontrolle: Das Vereinigte Wirtschaftsgebiet als Vorläufer der Bundesrepublik

Ludwig Erhard brauchte nicht mehr als vier Paragraphen, um die Marktwirtschaft zu verankern

Wie Adenauer im August 1949 die CDU-Oberen überrumpelte und eine Große Koalition mit der SPD verhinderte

Begrenzter Spielraum: Die Bundesrepublik unter dem Besatzungsstatut

Das späte Ende der Demontagen

Kennan, Marshall und der Ausbruch des Kalten Krieges

Der Marshallplan half, aber das Wirtschaftswunder gelang aus eigener Kraft

Die Lehren aus dem Fehlschlag der Reparationen nach 1918

Auch die FDP warnte vor einer „Übererfüllungspolitik“

Das Londoner Schuldenabkommen: Bonn übernahm auch private Verbindlichkeiten

Ein Bankier der alten Schule: Abs machte sich um Deutschland verdient

Die Bundesrepublik Deutschland war von Anfang an identisch mit dem Reich

Kein Friedensvertrag, aber 1955 endete die Besatzungshoheit

Eine Frage der Ehre: Das Luxemburger Abkommen mit Israel vom 10. September 1952

Wiedergutmachung: Als Deutschland wieder zahlungskräftig war, mußte nachgelegt werden

Spendable Regierung Brandt: Kredite und Pauschalzahlungen an Warschau und Belgrad

Versuch einer Bilanz: Nicht einmal die Bundesregierung kennt den kompletten Wert der Reparationen

Wie Österreich zum Opfer befördert wurde und selbst Japan glimpflich davonkam

1981 dachte der Nestor des Wiedergutmachungsrechtes, das Thema abhaken zu können

Der Skandal um das deutsch-israelische Rentenabkommen

Vermintes Gelände für den Bundesrechnungshof: Das Geschäftsgebaren der Jewish Claims Conferenz

Selbstachtung: Als Eisenhower sich bei den Wehrmachtsoffizieren entschuldigte


Kapitel 5: Ein Kampf um Souveränität

Deutschland ist souverän, aber was heißt das eigentlich?

Die Pariser Verträge von 1954: Noch kein Ende der Nachkriegszeit

Neues Aufenthaltsrecht: Seit 1990 kann Deutschland den fremden Truppen kündigen

Notstandsverfassung und G-10-Gesetz: Ab 1968 hörten die Alliierten nicht mehr alles selbst ab – sie ließen die Deutschen abhören

Doppelte Eindämmung: Deutschland und Rußland aus amerikanischer Sicht

Schwarzer Schwan: Plötzlich stand die Wiedervereinigung auf der Tagesordnung

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag und das Ende des Regimes von Potsdam

Souverän, aber mit Schönheitsfehlern

Reste von Besatzungsrecht: Was vom Überleitungsvertrag übrig blieb

Feindstaatenklauseln: Wenn sie obsolet sind, warum werden sie dann nicht gestrichen?

Krieg gegen Jugoslawien: Die deutsche Friedenspflicht wird auf die Probe gestellt

Die zwei Golfkriege: Deutschland als unwilliger Komplize

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit: Wie das Afrikakommando in Stuttgart über Exekutionen entscheidet

Milliardenschaden: Der Wirtschaftskrieg gegen deutsche Interessen

Das Versäumnis Deutschlands: Seine Rolle neu zu denken


Kapitel 6: Im Namen Europas

Jean Monnet und der Anfang der europäischen Integration

Europa geht auch anders: Die EFTA als Alternative zur EU

Vom Monnet-Plan über den Schuman-Plan zur EWG

Ludwig Erhard warnte vor Gleichmacherei

Hallstein und der Vertrag auf Rädern: Wie sich „Europa“ immer wieder gehäutet hat

Kommissare und Räte: Der Mechanismus der Macht

Die Arroganz der Richter: Wie der EuGH Recht auslegt und verbiegt

Im Zeichen der Gleichheit: Die Umerziehung der Europäer

Europäisches Kabarett: Über Pizzas, Glühbirnen und Urinierverhalten

Aus amerikanischer Sicht: Deutschland ist Weltmacht, aber nur beim Zahlen

Deutschland als Hauptfinanzier der EU: „Ein einvernehmliches System von Kriegsreparationen“

Europäische Mathematik: Wie die Nettobeiträge berechnet und verschleiert werden

Der Weg in die Transferunion: Für die Wiedervereinigung 1990 mußte extra gezahlt werden

Reparationen? Griechenland bekam doch schon 54 Milliarden Euro von Deutschland – auf dem Umweg über Brüssel


Kapitel 7: Entmachtung

Machtverteilung in der EZB: die Bundesbank darf haften, hat aber wenig zu sagen

Vermögensumverteilung: Die fatalen Folgen der Nullzins-Politi

Schwundgeld: Mario auf den Spuren Silvios

Das Europäische Währungssystem: Vom Vorteil fester Wechselkurse

Auf dem weg nach Latché: Kohl, Mitterrand und das Super-Versailles

Maastricht 1991: Wie die romanische Achse gezimmert wurde

Keine Haftung, keine Umverteilung: So wurden die Deutschen in den Euro gelockt

Unlogisch: Konvergenzkriterien und zugleich ein starrer Zeitplan

Madrid 1995: Die Allianz zwischen Politik und Spekulation

Dublin 1996: „Die dritte Kapitulation Deutschlands“

Hinter den Kulissen der Währungsunion: Die Geheimnisse der Zahlungsbilanzen

Wirtschaftswachstum: Die Eurozone bildet das Schlußlicht – weltweit

Mai 2010: Wie Obama, Sarkozy und Merkel den Rettungswahn in Gang setzten

Finanzkauderwelsch: Mechanismen und Fazilitäten, die den Euro retten sollen

19. August 2015: Wie Griechenland zum dritten Mal gerettet wurde

Die mysteriösen Target-Überziehungskredite: Ein Rettungsschirm anderer Art

OMT: Der Meisterstreich des Alchimisten Draghi

QE: Das große Gelddrucken

Ausblick: Nur mit einer Transferunion kann der Euro überleben, aber wollen wir die?


Kapitel 8: Der Schein der hohen Ideale

Die große Umschichtung: Schon über 20 Prozent mit Migrationshintergrund

Warnungen ignoriert: Bereits 2014 zeichnete sich der Sturm auf Europa ab

Grenzenlos: Wie Politiker und Medien die Euphorie schürten

Zweischneidiger Pakt: Merkel setzt auf Erdogan

Klartext von Heinz Buschkowsky, Paul Collier und Lord Weidenfeld

Scheinargumente: Die EU braucht Schengen nicht

Generationenbilanz: Eine Million Flüchtlinge kosten 450 Milliarden

Zwischen Mitleid und Machtkalkül: Was will Angela Merkel?

Nie wieder Deutschland: Die Ideologie des Multikulturalismus

Die „offene Verschwörung“ der europäischen Eliten

Internationale Netzwerke: Peter Sutherland und die „politische Formel“

Tiefer Staat: Die Oligarchie und das Risiko der Demokratie

Der Beutewert Europas: Wem gehört das öffentliche Eigentum?